Hoffnung für die Hilflosen in Lesotho

Das im südlichen Afrika gelegene Königreich Lesotho gehört mit zu den ärmsten Ländern der Erde. Bei einer Bevölkerung von 2,2 Millionen, sehr hoher Arbeitslosigkeit und einem Durchschnittslohn von lediglich 11,50 Euro pro Monat, leben über 30% der Basotho mit H.I.V./Aids, und es gibt über 170.000 Waisenkinder. Um der Notlage eben solcher aus der Aids-Epidemie hervorgegangenen Waisenkinder ein Stück zu begegnen, wurde 2007 „Hoffnung für die Hilflosen“ ins Leben gerufen. Projektleiter vor Ort ist Pastor Molemo Seutloali, dessen Freundschaft mit Dr. Günter Krallmann in die 80er Jahre zurückgeht, als letzterer pioniermissionarisch in Lesotho tätig war.

Hauptpriorität ist, den krassen Grundbedürfnissen der Kinder zu begegnen, in erster Linie durch Nahrung, Medizin und Kleidung oder eine warme Decke. Eine Gruppe von freiwilligen Helfern stellt in einem ersten Gespräch fest, welche Kinder und Jugendlichen kein Hilfsangebot durch andere Organisationen oder Angehörige zur Verfügung haben, um so wirklich den Hilflosen helfen zu können. Zur Zeit können mit den regelmäßig eingehenden Spenden 30 notleidende Kinder versorgt werden. Wo angebracht, werden auch Schulgebühren von Spendengeldern finanziert.

Längerfristig sollen verschiedene karitative Initiativen auf eigenem Gelände beheimatet sein. Dazu wurde Pastor Molemo durch Spenden ermöglicht, ein Grundstück nahe der Hauptstadt Maseru zu kaufen, das erschlossen werden muss. Zunächst entsteht eine kleine Hütte für einen Wachmann, um eine Adresse für das Verlegen von Stromleitungen zu schaffen, danach wird auf dem Grundstück ein Brunnen gebohrt. Erst dann kann mit dem eigentlichen Bauprojekt begonnen werden.

Als wesentliche Hilfe zur Selbsthilfe plant Pastor Molemo, Getreide und Gemüse anzubauen und eine Hühnerfarm zu betreiben, zur Selbstversorgung und zum Verkauf des Überschusses. Dabei sollen die jungen Leute gleichzeitig Grundkenntnisse erwerben, die ihnen eine Brücke ins Berufsleben schlagen können. Allerdings treten immer wieder wetterbedingt Ausfälle auf; Spenden sind also auch langfristig nötig.

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Wenn auch Sie helfen möchten, den ärmsten der armen Kinder in Lesotho Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu schenken, erhalten Sie alle Details zur Einzahlung von Spenden bei Michael Krallmann.

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